Gloria tibi Dülken

21.09.2020

„Karneval kann man nicht absagen, das ist Teil des Kalenders“, sagte Komiker und Fernsehmoderator Bernd Stelter im August zu einer generellen Absage des Karnevals. In der Narrenhochburg Dülken steht bisher fest: Es wird in der Session 2020/21 keine Saalveranstaltungen geben – also weder Proklamationen, noch Sitzungen.

Viersen-Dülken – Die Vorstände aller Dülkener Karnevalsvereine (Vaterstädtischer Verein, DüKaGe, Dölker Möhne, Dreistadtmöhnen, KV de Üüle, Dölker Crazy Kids, Orpheum, KKG, Narrenakademie und Dölker Jonges) und der Boisheimer Kikakaia trafen sich bereits im Frühjahr und nun auch Anfang September, um gemeinsam über das Stattfinden des Karnevals in Zeiten der Corona-Pandemie zu beraten.

In gewohnter Art und Weise sei eine Session definitiv nicht umzusetzen, da auch im Straßenkarneval Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten sein werden. Aus allen Vorständen kamen Ideen auf den Tisch, mit denen nun an einer Alternative gearbeitet wird. Sollte ein „anderer“ Straßenkarneval stattfinden, ist ein neues Sicherheitskonzept für eine neue Form des Karnevals erforderlich.

 
 

Jedoch müsse die Corona-Problematik einbezogen werden – die Haftung für ein mögliches Infektionsrisiko in der Menschenmasse, z. B. unter Zuschauern, möchte und könne kein Veranstalter komplett übernehmen. Die Vereinsvorstände beobachten die aktuelle Lage und deren Entwicklungen und werden über Neuigkeiten informieren, die das närrische Brauchtum betreffen.

Quelle Rheinischer Spiegel

Das sind wir. Der KV de Üüle aus Viersen Dülken. Unser Motto lautet: " Wenn die Üüle wühle"

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© Norbert Stobbe